Auszug aus dem Grundsteuer Kataster

100 Jahre im Familienbesitz

40 Jahre Pension Rößner

Bürgerrechts Urkunde


Diese Säule im 1. Stock stammt aus der romanischen Zeit (900-1100 n.Chr).
Typisches romanisches Gewölbe vom Keller bis hin zum 2. Stock

Die Pension Rößner, war damals noch Bestandteil des Klosters Niedernburg und Unterkunft der Schwester Gisela die durch die Kirche heilig gesprochen wurde.

Obwohl Gisela die erste Königin von Ungarn wurde, geriet sie doch in Vergessenheit.
An der Seite ihres Mannes König Stephan leistete sie nicht nur die gigantische Arbeit der Reichsgründung; sie trug auch wesentlich zur Christianisierung des ehemals heidnischen Magyarenlandes bei.
Nach Stephans Tod kehrte Gisela nach Passau zurück.
Sie starb im Kloster Niedernburg.
Um einen "hautnahen" Kontakt zum Thema zu schaffen, empfiehlt sich nach Möglichkeit eine Besichtigung des Grabmal Giselas, das zur Wallfahrtsstätte vor allem ungarischer Pilger wurde.





Die Geschichte des Hauses:

Das Haus der heutigen Pension Rößner wurde etwa um die Jahrtausendwende Erbaut.

Im 16. Jahrhundert ist bei den 2 Stadtbränden jeweils 1/3 des Hauses abgebrannt.

Die frühere Hausbezeichnung war das Ort 65, späterer Zeit das Ort 88.

Schließlich wurde daraus dann die Bräugasse 88.

Im laufe der Zeit wurde die Hausnummer auf 18 und schließlich auf 19 geändert.

Seit über 250 Jahren war unser Haus eine Bäckerei des Hausrechts der Bäckerei Gerechtzsame bis 1963.


Die Namen der bekannten Vorbesitzer:

1780
Heindl Andrä
(Bäcker)
1809
Heindl Michel
(Bäcker)
1840
Heindl Josef
(Bäcker)
1856
Heindl Josef
(Bäcker)
1882
Hidringer Johan
(Bäcker)
1901
Josef Rößner
(Bäckermeister)
1946
Rudolf Rößner
(Bäckermeister)
ab 1984
Werner Rößner
(Ihr Gastgeber)


Umbauten:

1863
Einbau eines Ladens
1885
Umbau des Getreidespeichers im 2. Stock als Wohnräume
1900
Bau einer Veranda, Einbau von Zimmern in Paterre
1901
Umbau eines Ladens mit Milchabgabe
1963
Gewerbeabmeldung der Bäckerei Rößner Rudolf
1963
Gewerbeanmeldung der Pension "Irmgard Rößner".
1963
Umbau Wohnung 1 Stock Donauseite in 3 Fremdenzimmer, Früstücksraum und Küche
1971
Umbau Wohnung 2. Stock Donauseite 4 Fremdenzimmer
1974
Umbau Wohnung 2. Stock Bräugassenseite 3 Fremdenz
1979
Umbau im Paterre Frühstücksraum und 3 Fremdenzimmer
1984
Übergabe der Pension an Werner Rößner
1990
Kompletter Umbau der Pension - Neuer Dachstuhl mit Kupferdach
- neue Sanitär und Elektroinstalation - neues Mobilar - neuester technischer Standart

Da das Haus Bräugasse 19 als Einzelgebäude unter Denkmalschutz steht, wurde peinlichst auf die alte Struktur des Hauses Wert gelegt.